Zweiter Workshop im Pilotprojekt: Aktiv gegen Desinformation

Griesheim, 10.11.2025 – Am vergangenen Samstag, den 08.11.2025, hat der zweite Workshop im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts zur Stärkung der Medienkompetenz stattgefunden.

Griesheim, 10.11.2025 – Am vergangenen Samstag, den 08.11.2025, hat der zweite Workshop im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts zur Stärkung der Medienkompetenz stattgefunden. Erneut arbeiteten unsere Jugendlichen mit dem Recherchezentrum Correctiv (@correctiv_org) und der Reporterfabrik (@reporterfabrik) zusammen – eine Initiative der Deutschen Jugendfeuerwehr (@deutsche_jugendfeuerwehr).

Zum Auftakt sorgten kurze Aktivierungsspiele für Schwung: Ein Karten‑Wortspiel mit Buchstaben und Kategorien brachte die Köpfe in Bewegung, ein Wurf‑ und Merkspiel mit dem Ball trainierte Aufmerksamkeit, Teamgeist und Reaktionsvermögen. Inhaltlich knüpften wir an den ersten Termin an: Die Teilnehmenden wiederholten Grundlagen zum Erkennen von Falschinformationen, diskutierten die Unterschiede zwischen Meinung und Behauptung und sammelten Indikatoren, mit denen sich irreführende Inhalte entlarven lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der reflexiven Nutzung sozialer Medien. Gemeinsam wurden Vor- und Nachteile verschiedener Plattformen erarbeitet, typische Content‑Formate gegenübergestellt und anschaulich erklärt, wie Reichweite entsteht und welche Rolle Empfehlungs‑Algorithmen dabei spielen. Ziel war es, die Jugendlichen zu befähigen, Inhalte nicht nur kritisch zu bewerten, sondern auch verantwortungsvoll selbst zu produzieren.

Praktischer Höhepunkt des Tages war die Produktion eines eigenen Videos: Die Jugendlichen entwickelten in einem moderierten Brainstorming mehrere Ideen und stimmten demokratisch über die Umsetzung ab. Zwei ausgeloste „Projektleitungen“ übernahmen die Koordination des Teams. Die Wahl fiel auf ein Erklärvideo zur FwDV 3 – Löschangriff. Nach der Einteilung der Trupps schlüpften einige in die Rolle der Kamerateams und der Regie, während die übrigen den Aufbau demonstrierten. Begleitend erläuterte die Gruppenführerin die einzelnen Stationen und Arbeitsschritte. Zum Abschluss setzte eine Teilnehmerin bzw. ein Teilnehmer noch einen sympathischen Akzent: kurze Werbung in eigener Sache für die Jugendfeuerwehr – authentisch, informativ und mit viel Herzblut.

Wir sind stolz auf das große Engagement, die Kreativität und die wachsende Medienkompetenz unserer Jugendlichen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Trainerinnen und Trainer für die fachkundige Begleitung sowie an alle Partnerorganisationen, die dieses Pilotprojekt ermöglichen. Die begleitende Unterstützung auf Landes- und Kreisebene leisten die Hessische Jugendfeuerwehr (@hessischejugendfeuerwehr) und die Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt‑Dieburg (@kjf_dadi). Wir freuen uns auf die nächsten Treffen und weitere starke Ergebnisse aus der Praxis.