Werteaktionstag an der Schillerschule

An der Schillerschule hat die Jugendfeuerwehr Griesheim gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern den landesweiten Werteaktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehr gestaltet und damit ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Respekt, Gerechtigkeit, Frieden, Toleranz und Bildung gesetzt.

An der Schillerschule hat die Jugendfeuerwehr Griesheim gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern den landesweiten Werteaktionstag der Hessischen Jugendfeuerwehr gestaltet und damit ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Respekt, Gerechtigkeit, Frieden, Toleranz und Bildung gesetzt. Bereits am Vorabend, dem 28. August 2025, schrieben Mitglieder der Jugendfeuerwehr diese Begriffe mit Straßenmalkreide auf den Schulhof – ein bunter Überraschungsmoment für den Aktionsstart am 29. August. Im Unterricht vertieften die Klassen das Thema mit einer speziell entwickelten Unterrichtseinheit: Kinder ordneten eigene Erfahrungen zu, diskutierten, was „Werte“ für sie bedeuten, und übertrugen dies auf ihren Alltag in Schule und Gemeinschaft.

Im Anschluss wurde Feuerwehrarbeit greifbar. Auf dem Schulhof konnten vor allem die vierten Klassen Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe kennenlernen, Fragen stellen und erleben, wie Technik, Teamarbeit und Verantwortung im Einsatz zusammenspielen. Deutlich wurde, dass Feuerwehr weit mehr ist als Brandschutz – sie steht für Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und Verantwortung und spiegelt damit Grundpfeiler unserer Demokratie wider.

Die Aktion ist Teil des Projekts „Jugendfeuerwehr ist WERTvoll“ und fand in enger Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie dem Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Landkreis und Feuerwehr betonten die Bedeutung früher Wertebildung: Schulen sind Orte des Lernens und des gelebten Miteinanders; wenn Werte erfahrbar werden – im Klassenraum ebenso wie im direkten Kontakt mit der Jugendfeuerwehr – entsteht nachhaltiges Verständnis. Die Resonanz an der Schillerschule war entsprechend groß: viele Fragen, viele Aha-Momente und das spürbare Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles auf den Weg gebracht zu haben.